Pariser Basis

Aufbauend auf der „Pariser Basis" wollen wir im CVJM Eberstadt junge Menschen für ein Leben mit Jesus Christus begeistern. Bei uns finden Menschen unabhängig von Konfession und Alter ihren Platz, an dem sie sich wohlfühlen und ihre Begabungen einbringen können.

Schwerpunkt unserer Aktivitäten ist die Arbeit mit Kin­dern ab 8 Jahren, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Darüber hinaus gibt es Angebote, bei denen alle Altersgruppen willkommen sind.

Im Rahmen der Weltdienstarbeit unterstützen wir insbesondere unseren Partnerverein, den YMCA Waterloo in Sierra Leone und den Aufbau des CVJM Wischnewa in Weißrussland.

..., die sich um den ganzen Menschen - also um Seele, Körper und Geist – kümmert. In offenem und respektvollem Um­ gang miteinander hinterfragen und stärken wir uns im Glauben.

vom 22. Oktober 2007

 

 

 

Am 9. Oktober jährte sich zum 25. Mal die Gründung der Jugendgruppe von Jörg. Daher gab es zu diesem besonderen Anlass eine kleine Feier in Form eines Grillfestes auf dem Vereinsacker,  zu dem auch alle Mitarbeiter und Vereinsmitglieder eingeladen waren. Bis auf einen urlaubsbedingten Ausfall waren alle zehn Gruppenmitglieder erschienen, selbstverständlich auch die vier Gruppenmitglieder "der ersten Stunde".

Nach der Ansprache des Gruppenleiters und dem Grußwort des Vereinsvorsitzenden ließ man sich bei winterlichen Temperaturen und Weihnachtsmarktstimmung Bratwürste, Punsch und sonstige Getränke schmecken. Ein wärmendes Lagerfeuer, kräftig angeheizt von zwei Generationen Hermännern, sorgte bis weit nach Mitternacht für ein stimmungsvolles Miteinander.

 

 

Festrede zum 25-Jährigen Jubiläum (es gilt das gesprochene Wort):

Ein weiteres Jubiläum in Eberstadt im Jahr 2007, nach 1225 Jahre Eberstadt und 55 Jahre CVJM in Eberstadt. Beides Jubiläen auf die wir beim diesjährigen Kerweumzug angespielt hatten.

Nun wird unsere Jugendgruppe, der voranzustellende Zusatz „Jugend“ fällt mir zunehmend schwerer, 25 Jahre alt. Am 9. Oktober jährte sich die Gründung im Jahre 1982.

Ich freue mich über alle Gäste die heute unserer Einladung gefolgt sind, sehe mich ein wenig enttäuscht über das Feedback aus dem Mitarbeiterkreis des CVJM-Eberstadt und erlaube mir nun ein paar Gedanken zu unserem Jubiläum zu äußern.

Wir, unsere Gruppe, haben mit Gottes Hilfe und Segen unseren Aristoteles widerlegt: Ich sehe fragende Augen, was will er denn jetzt mit Aristoteles?

Nun ich beziehe mich auf das bekannte Zitat von Aristoteles, was auch heute noch die Meinung vieler Älterer über Jüngere widerspiegelt. Aristoteles wird folgender Ausspruch zugeschrieben „Ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr in unsere Zukunft, wenn einmal unsere heutige Jugend die Erwachsenen von morgen stellt. Unsere Jugend ist unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen“.

Zugegeben harte Worte, daher ist dies zu widerlegen die Aufgabe der Jüngeren, Generation für Generation.

Ich denke wir haben in 25 Jahren bewiesen, dass auch jüngere Verantwortung übernehmen können, dass auch jüngere Verbindlichkeiten leben können. Das bestehende Gemeinschaften weitergeführt werden können. Einfach so.

Die übliche Auffassung, eine Jugendgruppe würde die Neuorientierung von Jugendlichen nach Berufsabschluss, Schulabschluss, Bundeswehr, Zivildienst nicht überleben zeigt sich nicht als ein stereotypes Muss. Es kann auch anders laufen. Es kann auch weitergehen. Einfach so. Auch die Umwandlung in andere Organisationsformen, wie beispielsweise in einen Hauskreis, die ab 1993 von vielen Mitarbeitern und Vereinsverantwortlichen für unsere Gruppe nachdrücklich gefordert wurde, war nicht unser Weg. Lieber weiter wie bisher. Einfach so.

Wir haben einfach weiter Gruppenstunden gemacht, haben uns an Vereinsaktivitäten beteiligt und sind in unsere Freizeiten gefahren. Einfach so, einfach weiter das gemacht, was uns auch vorher gefallen hat.

Warum auch nicht, warum muss man sich grob verbiegen. Klar muss man kleinere Veränderungen wahrnehmen und in die Gruppenarbeit einfließen lassen, aber grundsätzlich ist es immer noch das gleiche, von Anfang an.

Unsere Gruppe trifft sich immer noch praktisch jeden Samstag im bzw. am CVJM-Heim in Eberstadt zu verschiedenen gemeinsamen Aktivitäten. Die gemeinsame Zeit wird in der Regel mit einer Andacht beschlossen. Im Verein beteiligen wir uns an Arbeitseinsätzen im Vereinsheim, in Münchweiler, auf dem Vereinsacker, früher  auch bei Dritte-Welt-Aktionen, am Vereinsbus oder bei Kleidersammlungen.

Gemeinsame Freizeiten neben den normalen Gruppenstunden nehmen von Beginn an einen hohen Stellenwert ein und die dort erlebte Gemeinschaft ist ggf. auch ein Teil der Gründe für die Langfristigkeit unserer Gruppe. Wir haben einfach sehr viele Freizeiten, dieses Jahr hatten wir übrigens die 75. Freizeit und viel freie Zeit außerhalb der wöchentlichen Gruppenstunden miteinander gestaltet. Nicht ohne Grund haben wir für den Ort unserer diesjährigen Jubiläumsfeier den Vereinsacker gewählt, hier hat viel gemeinsame Freizeit stattgefunden. In der ersten Zeit unserer Gruppe gab es altersbedingte Aktionen mit Übernachtungen im CV-Heim und kleinen Wochenendaktionen. Nachdem die Gruppenmitglieder im Jahre 1984 die damalige Altersgrenze von acht Jahren erreicht hatten, fuhren wir bis 1993 in die Sommerfreizeiten des CVJM-Kreisverbandes. Daneben immer mindestens zweimal im Jahr Wochenendfreizeiten im Freizeitheim in Münchweiler oder in verschiedenen Jugendherbergen, teilweise zusätzlich Winterfreizeiten "zwischen den Jahren".

Seit 1994 führen wir unsere eigenen Sommerfreizeiten durch; so fuhren wir dreimal nach Italien, jeweils zweimal nach Spanien und Dänemark sowie jeweils einmal nach Frankreich, Ungarn und heimatnah an die fränkische Saale. Daneben weiterhin Wochenendfreizeiten, Winterfreizeiten und ein paar Jahre lang sogar eine Autorallye. Zeitbedingt haben wir seit 2004 pro Jahr noch eine einzelne Freizeit (aktuell im Spätsommer) die uns immerhin über ein auf sechs Tage verlängertes Wochenende in unser Freizeitheim nach Münchweiler führt, mit dem wir uns über viele Wochenendfreizeiten seit April 1984 und einer Vielzahl von Gruppenarbeitseinsätzen verbunden fühlen.

Inzwischen sind Gruppenmitglieder dieser Gruppe selbst in der Gruppenarbeit, in Arbeitskreisen und Ausschüssen oder als Beauftragte im Verein tätig.

Natürlich sind es inzwischen andere Gruppenstunden als 1982, wir sind offiziell zwar immer noch zehn Gruppenmitglieder, aber andere Prioritäten, wie Familie, Beruf und Erholungsbedürfnis am Wochenende spiegeln sich selbstverständlich auch in den Anwesenheitszahlen der aktuellen Gruppenstunden wieder.

Ich möchte den Gruppenmitgliedern danken, die bestrebt sind durch regelmäßige Anwesenheit unsere Gruppe am Leben zu halten. Die anderen möchte ich an dieser Stelle motivieren ggf. an dem einen oder anderen Samstag sich zusätzlich aufzuraffen und gemeinsame Zeit mit uns zu verbringen, einfach weil der Begriff „Gruppe“ mehrere voraussetzt, einfach so vorbeikommen, einfach so wie früher. Klar sind die Anwesenheitszahlen von Weihnachtsfeiern nicht durchgehend zu erreichen, aber man wird ja noch träumen dürfen, einfach so. Ich würde mich freuen wenn wir das was uns zusammenhält mit Gottes Hilfe kultivieren und pflegen, einfach so.

Ich danke Gott für seinen Segen in den vergangenen 25 Jahren ich Danke Euch für Eure Aufmerksamkeit.

 

vom 04. Oktober 2007

 

 

 

Hier ein paar Bilder von unserer inzwischen traditionellen jährlichen Sechstage Tour im Spätsommer in Südpfalz, Vogesen, Pfälzer Wald, und Pfälzer Bergland:

Ankunft am Freizeitheim bei herrlichem Wetter:

 

Wein holen in Dörrenbach, bei Bad Bergzabern:

 

Maginot-Linie Schönenburg (136 Stufen in die Tiefe, kein Aufzug):




 

Eine Fahrt entlang der deutschen Weinstraße:

 

Wanderung zur Bärenhöhle bei Rodalben (größte natürliche Felsenhöhle der Pfalz):

 

Besichtigung vom Wawi-Schokoladenland in Pirmasens:

 

Besuch des Burgeninformationszentrum Lemberg:


 

Erst mal Pause:

 

Brunnenstollen von Burg Lemberg (100 m durch den nackten Fels, sehr beeindruckend):

 

Indiana Jones sein Steuerberater:

 

Wanderung an die sehenswerten Altschlossfelsen bei Eppenbrunn:









 

Vorbereitung und Durchführung des Grillevents:


 

Am Wegesrand: Gebeinhaus in Schorbach/ Nordvogesen:

 

Besuch des europäischen Kulturparkes Bliesbruck/Reinheim, mit keltischem Fürstengrab und römischen Ausgrabungen:








 

Besuch des Geoskop Urweltmuseumn in Thallichtenberg:


 

Wanderung zum Luitpoldturm auf dem 607 m hohen Weißenberg, dann 167 Stufen nach oben, kein Aufzug. Herrliche Aussicht bis zum Schwarzwald und zu den Hochvogesen:

vom 24. September 2007

Auf der Jagd nach der Beute des größten Edelsteinraubes in Eberstadt durchstreiften die Gruppen des CVJM Eberstadt am 3. September einen Teil Eberstadts. Hierbei musste den Hinweisen auf von der Polizei sichergestellten Polaroidfotos nachgegangen werden. An dem Stadtspiel nahmen die Jungschar-, Jugend- und Junge Erwachsene-Gruppen aus Eberstadt sowie aus Weiterstadt teil. Den Abschluss bildete ein gemeinsames Grillen auf dem Hof unseres Vereinsheimes, an dem auch einige Eltern teilnahmen. Der CVJM Eberstadt bietet jedes Jahr eine gemeinsame Veranstaltung für seine Gruppen an.

Bildergalerie:

vom 23. September 2007

 

Der CVJM-Bickenbach lädt zum Lift-Jugendgottesdienst am 30. September um 18:00 im CVJM-Saal in Bickenbach, Karl-Marx-Str. 1, ein. Das Thema dieses mal ist: "Fruit of the Lord". Die Predigt hält Andreas Heydrich.

 

vom 22. September 2007

Seit letztem Samstag steht ein nagelneuer Tischkicker in unserem Vereinsheim.Nach den eher mäßigen Erfahrungen mit der letzten Kickertischanschaffung hatten wir uns nun zum Kauf des im Test von ARD Ratgebertechnik als gut befundenen Ulrich-Kickers entschieden. Der Kicker hinterließ bei den mittlerweile zahlreichen Testspieler in unserem Vereinsheim einen sehr guten Eindruck. Er ist sehr standfest und die Stangen gleiten butterweich über das Spielfeld. An diesem Gerät werden wir definitiv viel Freude haben.

Herstellervideo zum Kicker

vom 18. September 2007

 

 

 

Alle Jahre wieder (zumindest meistens) bietet der CVJM mit seinem Saftexpress eine alkoholfreie Erfrischung anlässlich des Eberstädter Kerweumzugs an. Wegen der diesjährigen Eberstädter 1225-Jahr-Feier gestalteten wir uns mit Bekleidung und Fahrzeugen als historische Gruppe im Stil der 50er Jahre und spielten damit gleichzeitig auf unsere Vereinsgründung in dieser Zeit an.

Die teilnehmenden engagierten Vereinsmitglieder und Mitarbeiter hatten schon bei den Kostümproben viel Spaß und mancher war verwundert was für Kleidung in den 50er so getragen wurde.

Stilecht kamen einige CVJMer in Fahrtenkluft und mit Wimpelspeer daher, ein früher bei Zeltlagern übliches Bild, an das sich aber wohl nur ältere erinnern dürften. Weiter ging es dann mit zwei Wirtschaftswunder-Oldtimern. Mit VW-Bussen dieser Baureihe wurde früher bei Freizeiten bis nach Norwegen (und zurück) gefahren.


Den passenden Abschluss bildete unsere historische Feldküche von 1956, die wieder als Basis für die Verteilung von Saft an die Zuschauer eingesetzt war.

(Quelle der Bilder:  ECHO-ONLINE)

 

vom 18. September 2007

 

 

 

Endlich ist es soweit: Nach Abschluss der Planungen und Vorarbeiten wurde am Freizeitheim in Münchweiler der nagelneue Schwenkgrill montiert und nun kann über der im letzten Jahr neu eingefassten Feuerstelle zünftig gegrillt werden.

Da eine Gruppe für das vergangene Wochenende ihre Buchung storniert hatte, konnte eine kurzfristige Montage nun am 14. September 2007 durch Mitglieder des Münchweilerarbeitskreises und meiner Erwachsenengruppe erfolgen.

Die in der Vergangenheit extra für die Feuerstelle bereitgestellten Grillroste waren über Jahre hinweg immer wieder gestohlen worden, beispielsweise weil unsere Gäste diese arglos draußen liegen ließen oder einfach selbst dafür Verwendung hatten. Da in letzter Zeit kein Grillrost mehr zu Verfügung stand, hatten einzelne "sorglose" Gäste zum grillen leider das Backofengitter aus der Küche des Freizeitheimes zweckentfremdet, das darunter sehr gelitten hatte und dann unter erheblichem Aufwand gereinigt werden musste.

Der Arbeitskreis hat sich nun bei der Anschaffung des neuen Schwenkgrills für ein Sicherheitssystem entschieden, das den Verbleib des Grillrostes im Freizeitheim sicherstellt. Das System wurde nur für diesen Einsatzzweck von dem Arbeitskreismitglied Stephan Urfels erdacht, von einem freundlichen Feinmechaniker aus unserem Freundeskreis gebaut und ist im Handel so nicht erhältlich. „Entweder Hausschlüssel oder Grill“ war die Grundüberlegung. Unsere Gäste erhalten nämlich im Rahmen der Hausbelegung einen Hausschlüssel, den sie selbstverständlich wieder zurückschicken bzw. zurückgeben müssen.

Daher wurde im Technikraum, wo der Grill nun untergebracht ist, auch das Sicherheitssystem an die Wand montiert.

Hier endet die Kette des Schwenkgrills in einem Sicherheitsschloss. Den „Grillschlüssel“ am Ende der Kette kann man nur abziehen, wenn man mit dem Hausschlüssel „entsperrt“. Solange der Grill dann aber benutzt wird ist dafür der Hausschlüssel im System „gesperrt“. Erst wenn der Grillrost sich wieder im Technikraum befindet und mit der Kette in das Sicherheitssystem eingeschlossen ist, kann man wieder den Hausschlüssel abziehen, den man nach der Belegung ja zwingend wieder zurückgeben muss. Somit ist (wenn nicht vorsätzlich rohe Gewalt angewendet wird) der Verbleib des teuren neuen Schwenkgrills auf unserem Grundstück sichergestellt.

 

 

Nachtrag:

Hier noch Bilder vom Einbau der neuen Feuerstelle beim vorangehenden Arbeitseinsatz meiner Erwachsenengruppe im Dezember 2006:

Ausladen der selbstgefertigten neuen Feuerstelleneinfassung:

Hergestellt aus 10 mm dicken Stahlplatten, im Ernstfall auch als Schützenstellung verwendbar:

Zustand der Feuerstelle vorher:

Die vor wenigen Jahren neu gesetzten Betonsteine sind von der Hitze leider verbröselt und einfach zu beseitigen, während die alte Feuerstelleneinfassung darunter (aus dem Jahre 1987) noch erheblich Widerstand leistet:

Von Hand mit Hammer und Meisel wurde das Loch für die neue Feuerstelleneinfassung herausgebrochen, dabei wechselten wir uns ab:

Festgemauert in der Erde. Endergebnis nach ca. 8 Stunden, da bröselt erstmal nixmehr:

 

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